Dr. Martin Bartonitz – Autorenvorstellung


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Ich bin Mitbegründer dieser Initiative. Aufgrund  des intensiven Schreibens der letzten vier Jahren  auf dem Blog der SAPERION AG und seit dem 52. Geburtstag auf meinem privaten Blog Der Mensch – das faszinierende Wesen und den dabei kennengelernten Menschen, hat sich mein Weltbild geschärft. Und es wurde Zeit, diese vielen losen Enden des neuen Wirtschaftens auf einer Plattform pragmatisch einfach zusammenzuführen.

Mein Weltbild

Wir befinden uns in einem erneuten Wandel der Gesellschaft. Auch der Wandel findet schneller statt. Nach Jahrtausenden der Agrar-Revolution, nach Jahrhunderten der Industrie-Revolution, nach Jahrzehnten der Informations-Revolution, stehen wir nun direkt vor einer neuen Bewusstwerdung. Die Menschen wollen weg vom Konkurrenzstreben, in dem nur Wenige gewinnen und sich bei allen Anderen die Angst breit macht. Sie wollen hin zur Kooperation, in der die Menschen sinngekoppelt und mit Spaß zusammen für ihr Unternehmen und auch für das Gemeinwohl arbeiten:

Die Liebe zur Macht wird von der Macht zur Liebe verdrängt werden.

Was war passiert? Begonnen habe ich damit, zuerst über Techniken des Geschäftsprozessmanagements zur Steigerung der Effizienz unserer (Geschäfts-)Prozesse zu schreiben. Mehr und mehr habe ich dann auf den Menschen selbst geschaut. Was ist mit seiner Motivation? Kann man Menschen über-motivieren?

Dazu kam im Jahr 2010 das Thema Compliance, bei dem es um das Einhalten von Regeln, also um viel Ethik und um das gegenseitige Vertrauen geht. Hierbei habe ich gesehen, wie viel üble Korruption es in der Geschäftswelt gibt. Mir stellte sich dann die Frage: Kann ein Manager überhaupt ethisch handeln, wenn er am Profit gemessen wird? Ist er nicht dazu verurteilt, mit allen Mitteln, auch den unlauteren zu „tricksen“?

Dann habe ich versucht zu verstehen, warum die Menschen immer mehr an Depressionen und Burn-Out erkranken? Klar, die Welt dreht sich immer schneller, die Prozess müssen immer effizienter werden. Dabei wird der Mensch zunehmend zu einem Werkzeug im Getriebe. Unterbewusst macht sich Angst breit, wenn zusätzlich immer mehr Nachrichten über das Wachsen des Billiglohnsektors zu hören sind. Man will ja nicht am Ende zu den Verlierern gehören.

Und dann kommt nach 2008 nach einer kurzen Phase der Erholung schon wieder die Finanzkrise hoch. Und da hat mich dann beschäftigt, wie unser Geldsystem funktioniert. Und wie es dazu gekommen ist und wer von diesem räuberischen System profitiert. Und warum die Politik nicht in der Lage ist, hieran etwas zu ändern. Gleichzeitig habe ich nach Island, Irland, Portugal, besonders Spanien, Griechenland und Isreal geschaut. Dort gab es viele sehr friedliche Proteste, bei denen gefeiert und nicht randaliert wurde. Die Menschen haben sich basisdemokratisch organisiert und fordern: -echte Demokratie jetzt!-, weil sie merken, dass die von ihnen gewählten Politiker für die Konzerne und Banken agieren, aber eben nicht für sie, dem Souverän laut ihrer Verfassungen. Dieses Bild war genau das des liebevollen Miteinanders für das Finden von Lösungen und nicht des Konkurrierens von Ideologien und Dogmen. Auch wurde nicht mit dem Finger auf die Menschen der anderen Länder gezeigt. Die Menschen sahen sehr wohl, dass es Politiker waren, die die falschen Worte fanden. Daher ist mein Wunsch:

Lasst uns so miteinander Geschäfte gestalten, dass Angst nicht unsere Seele auffrisst!

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Über Martin Bartonitz
Seit 21 Jahren beschäftigt mich das effiziente miteinander Arbeiten von Menschen. Zunehmend erkenne ich dabei die Vorteile des Kooperierens gegenüber dem des Konkurrierens und trete dafür ein. Sowohl auf der unternehmerischen als auch der gesellschaftlichen Ebene.

4 Responses to Dr. Martin Bartonitz – Autorenvorstellung

  1. Hallo Martin,
    Ich werde dieser Initiative dankend beitreten. Dieser Vorgang bei mir wird noch noch ein paar Tage dauern. Warum? Zunächst möchte ich meinen Visuellen Blog http://www.kopakabania.com mit den letzten wesentlichen Seiten und Korrelllationsschleifen beenden. Dann möchte ich meinen Bauch erhorchen, inwieweit genügend Kraft in dieser Initiative steckt. Was wir (danke für diese und deine Initiative) brauchen werden, und das in sehr kurzer Zeit ist ein Verbindungseffekt, der getragen wird von klaren und wissenden Menschen. Die Geschwindigkeit, mit der wir nun umwälzenden Veränderungen entgegen gehen beschleunigt sich. Da gibt es keine Zeit mehr für Basisdiskussionen sondern für Handlungsinitiativen, die sofort in Aktion treten. Jeder von uns (damit spreche ich eine nachhaltige Ebene von Personen an) hat über Jahre beobachtet und hochwertiges Wissen zusammengetragen und bereits neue Wege erdacht, die bei den meisten auf den ähnlichen ethischen Prinzipien fußen.

    Mein Beitrag hierzu ist ein interaktives „Lifestyle-Projekt“, das folgende wesentliche Themen beinhaltet:
    1. Ein Ausbildungs- und Arbeitsfeld schaffen für junge Menschen, denen die Grundlage der Lebensperspektive genommen wurde, die aber über hohe Potentiale verfügen und innerhalb der „Company“ ihren kulturellen und kreativen Weg neu definieren können
    2. Ein Lebensumfeld für die ältere Generation schaffen, die ihre notwendigsten Belange einerseits nicht mehr finanzieren können (Service) und noch offen genug sind zu verstehen, daß Gesundheit auch eine Interaktion mit geistiger Nahrung ist
    3. Eine energetisch autarke und autonome Selbstversorgungs-Lebensform
    4. Ein begleitendes Coachingssystem, daß die „geistige und körperliche Wachstumsnahrung“ garantiert
    5. Ein „Downsizing-System“, das zu mehr Komfort führt (…schlechte Zeiten bedeuten nicht zwangsläufig schlechtes Leben…)
    6. Ein Communityprojekt, daß getragen wird von Synergkräften der Beteiligten
    7. Ein Geschäfts- und Investmodell, das die monetäre Sicherheit schafft für die Beteiligten
    8. Eine aus dem Creative-Center entstehende Produktionskette von Waren, die gebraucht werden und nicht dem Trend des Hype folgt
    9. Ein ganzheitlicher Ansatz für Potentiale, Fähigkeiten und praktischen Visionen in Umgebungen (Nähe von Naturschutzgebieten, Klimagünstig, Fruchtbar…), die normalerweise nicht „bewohnt“ werden könnten.
    10. Ein Wohnprodukt, was in der Mobilität und Flexibilität als auch dem Energiehaushalt diese alle Anforderungen erfüllt.

    Nach 2 Jahren bin ich nun angekommen und sehe bereits in einigen der Mitglieder dieser Initiative das Potential, sich unter diesem „Dach“ gut aufgehoben zu fühlen und aktiv mitwirken zu können.
    Dieses Projekt ist keine Vision mehr sondern wird mehr und mehr eine Notwendigkeit!!
    Mit Hochachtung und besten Grüßen, Claus

    • Hallo Claus, wir freuen uns auf Dein Mitwirken. VG Martin

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