Namensgebung dieser Initiative


Initiative Selbstorganisation war der schon der zweite Versuch. Die erste Idee war  Initiative zentripetale Organisation. Wer weiß, dass ich Physik studiert habe mag mir das nachsehen. Ich ließ mich von dem Gedanken Vikto Schaumberg inspirieren, der herausfand, dass Sog mehr Kraft entwickelt als Druck. Und da diese Initiative einladen soll, die Beispiele guten Wirtschaftens zu erkennen und ihnen zu folgen, und auch dieses Prinzip in den Unternehmen selbst anzuwenden, wollte ich zumindest nicht „saugende“ Organisation schreiben. Als nahm ich den von Herrn Schaumberger genutzten Begriff der Zentripetalkraft als Anhaltspunkt.

Nun habe ich von mehreren Seiten den Vorschlag erhalten, dass es doch um Wirtschaften gingen und um eine stärkere Beteiligung der Mitarbeiter an den Entscheidungsprozessen. Und was ist das anderes als ein demokratisches Prinzip, das wir zumindest zu Zeiten der Revolutionen der Aufklärung für die Organisation unserer Staaten verwenden.

Also steht nun der neue Name Initiative Wirtschaftsdemokratrie im Titel.

Die Diskussion sei aber eröffnet und Anregungen im Sinne des Crowd Sourcing via Kommentierung herzlich willkommen.

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Über Martin Bartonitz
Seit 21 Jahren beschäftigt mich das effiziente miteinander Arbeiten von Menschen. Zunehmend erkenne ich dabei die Vorteile des Kooperierens gegenüber dem des Konkurrierens und trete dafür ein. Sowohl auf der unternehmerischen als auch der gesellschaftlichen Ebene.

One Response to Namensgebung dieser Initiative

  1. Alexander Tornow hat mir gerade mitgeteilt, dass er beim Wort Demokratie mächtig Widerstände verspürt:

    Demokratien haben gezeigt, dass sie korrumpiert werden. Es geht um Machterhalt und nicht um gemeinsame Lösung. Es geht um kurzfristiges Agieren zum persönlichen Brillieren und nicht um ein ganzheitliches und nachhaltiges Wertschöpfen.

    Ja, der Begriff Wirtschaftsdemokratie ist sicher polarisierend und wird viele anziehen. Aber es wird auch abschrecken und es bleibt etwas negatives im Kopf, weil zu viel Negatives in unseren gesellschaftlichen Demokratien enthalten ist.

    Wenn polarisieren, warum dann nicht den Gegenpart zur „Initiative neue soziale Marktwirtschaft“ (INSM) bilden, z.B. mit „Initiative neue ganzheitliche Marktwirtschaft“ oder ähnlich?

    Genau an der mangelnden Sicht auf das Ganze kranken unsere Unternehmen. Da werden innerhalb von Fürstentümern Optimierungen durchgezogen, die meist selbst viel stärkere negative Auswirkungen auf wieder andere Abteilungen haben. Unter dem Strich also ein Minus.

    Was wir vorhaben, ist die wissenden Menschen aus den unterschiedlichen Abteilungen mit ihrer jeweils anderen Perspektive in die Entscheidungsfindungen einzubeziehen. Gemeinsam soll nach der optimalsten Lösung für das gesamte Unternehmen gesucht werden. Es soll am Ende eben nicht eine stehen, die sich eine Gruppe „erobert“ hat, weil sie sich interessehalber zusammengeschlossen hat. Für diese ihre Vorteile steht dann der Nachteil für die Gesamtheit.

    Alexander hat das noch klarer in diesem Artikel gezeigt, dass es weniger um Demokratieansätze geht, sondern um ein ganz anderes Verfahren:
    10 Prinzipien zur Beherrschung von Komplexität oder: ganzheitliche Wertschöpfung

    Andere Meinungen?

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