Stefan Pfeiffer – Autorenvorstellung


Stefan PfeifferMittlerweile habe ich in meinem beruflichen Leben die verschiedensten Stationen durchlaufen: Als junger Journalist war ich selbständig. Danach ging ich zu einem deutschen Software-Hersteller, der MIS in Darmstadt, erlebte, wie das Unternehmen wuchs und wir an den Neuen Markt gingen. Ich erlebte auch den Grössenwahn dieser Tage und die Dollars in den Augen nicht nur des Managements. Und ich musste verfolgen, wie ein mit viel Herzblut gerade auch von den Mitarbeitern aufgebautes Unternehmen mehr oder weniger den Bach runter ging.

Danach arbeitete ich für ein eigentlich mittelständisches amerikanisches Unternehmen: die FileNet Corp. in Costa Mesa, Kalifornien, und erlebte die ersten Phasen der Bedeutung von Quartalsergebnissen und -abschlüssen. IBM hat dann FileNet gekauft und seitdem bin ich bei einem wirklich großen Unternehmen, also so richtig gross. Eine ganz neue Erfahrung. Statt der knapp 2.000 Mitarbeiter der FileNet – wo man doch noch alle „wichtigen“ Entscheidungsträger meist persönlich kannte – nun mehrere Hunderttausend Mitarbeiter weltweit. Und natürlich kenne ich nicht mehr die Entscheidungsträger ganz oben. Die sind janz weit wech. Oder?

Vielleicht auch nicht, denn wir erleben nach meiner Wahrnehmung derzeit einen Kulturwandel, einen Kulturwandel, der durch den Erfolg sozialer Medien nun in die Unternehmen überschwappt und dort Strukturen und eben Kultur zu verändern scheint. Spannende Zeiten. Und absolut auch die Zeit für Veränderung, Change. Martin hat einen Artikel hier „rebloggt“, in dem ich meinen Kollegen Luis Suarez zitiere. Der nimmt Bezug auf eine Deloitte-Studie, nach der 70 % der Mitarbeiter in Unternehmen „disengaged“ sind. 70 %!! Und da drehe ich das Rad zurück, beispielsweise zu meiner Zeit bei MIS. Da waren sicher die Mehrzahl der Mitarbeiter „engagiert“, manche auch „hyperengagiert“, aber es war Emotion und auch Spass bei der Arbeit dabei. Ich bin ein Romantiker: Für mich sollte Spass bei der Arbeit, Identifikation, dabei sein. Deshalb mache ich hier mit und unterstützte die Initiative.

 

 

 

 

 

 

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Über Stefan Pfeiffer
Stefan Pfeiffer ist seit 2007 bei der IBM in verschiedenen Marketingpositionen tätig. Als gelernter Journalist hat er natürlich eine Leidenschaft für das Schreiben, die er hier im CIO Kurator, aber auch in seinem persönlichen Blog DigitalNaiv auslebt. Seine inhaltliche Leidenschaft im IT-Umfeld gilt dem digitalen Arbeitsplatz, dem Digital Workplace. Auf Twitter ist er als @DigitalNaiv „erreichbar“.

2 Responses to Stefan Pfeiffer – Autorenvorstellung

  1. Herzlich Willkommen, Stefan, und ich freue ich darauf, mit Dir den Wandel zu mehr Freude bei der Arbeit voran zu bringen. Und da Weihnachten nun vor der Tür steht, wünsche ich Dir im Kreise Deiner Familie noch ein besinnliches Fest!
    Martin

    p.s.: Du warst übrigens einer der Trigger, die mich motivierten, mich dem Thema der Freude bei der Arbeit noch stärker zu widmen. Es war vor etwas über einem Jahr auf einer Veranstaltung von Xing in Köln, moderiert von Dr. Ulrich Kampfmeier. Und ich hatte anschließend wie folgt dazu geschrieben:

    Es vollzieht sich ein kultureller Wandel: ECM und Social Business – Eine wunderbare Freundschaft

  2. StefanP. says:

    Reblogged this on Digital Naiv and commented:

    Zum Thema Romantik und Spass bei der Arbeit.

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