Die Spielregeln der Budgetplanung aus einer vernetzten Denkperspektive


Müssen Manager und Führungskräfte vernetzt denken können? Wenn ja, sind wir dazu fähig? Es gibt doch Bildungseinrichtungen, die uns das Denken beibringen, oder?

Am Beispiel der derzeit praktizierten Budgetplanung möchte ich aufzeigen, was passieren kann, wenn das vernetzte Denken auf der Auswechselbank versauert und statt dessen das lineare Denken den Platz auf dem Spielfeld übernimmt.

Als erstes möchte ich ausführen, was vernetztes Denken auszeichnet und charakterisiert. Unter vernetztem Denken wird eine Art von übergreifendem Denken verstanden. Es ist eine Weise zu denken, bei der der Denkende keine oder wenn dann nur bewusst auferlegte Grenzen kennt. Grundgedanke beim vernetzten Denken ist, dass alles was existiert miteinander verbunden ist. Daraus folgert sich, dass wir alles miteinander in Beziehung setzen können. Wenn wir vernetzt denken wollen, müssen wir aus sehr vielen verschiedenen Bereichen Zusammenhänge finden und diese zu einem gewählten Thema zusammenführen. Um das Ergebnis des vernetzten Denkens dann schriftlich zu fixieren, reicht ein Text in der Regel nicht aus, da dieser rein linear und nicht ganzheitlich verknüpfend abgelegt werden kann. Eine Möglichkeit des Dokumentierens der Ergebnisse ist das Modellieren, egal ob qualitativ oder quantitativ, mit dem CONSIDEO MODELER. Man erhält ein Modell, welches bildhaft abgespeichert wird und damit die Vorteile gegenüber einem Text aufzeigt. Die wesentlichen Eigenschaften des vernetzten Denkens sind.

  • großräumig, sowie fächer- und themenübergreifend
  • verbindendend und zirkulär
  • offen und Zusammenhänge verknüpfend
  • grenzenlos und regelfrei
  • langfristig

Genau diese Denkweise wird im Rahmen der Erziehung und Bildung eben nicht gefördert. Das erkennt man alleine schon daran, dass in unseren Bildungseinrichtungen der Hang zum Mehr von diesem Beitrag lesen

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Ist eine Transformation unserer Managementmethoden durch das Web zwingend notwendig geworden?


Wandel aufgrund erhöhter Wirtschaftlichkeit

Fakt ist, dass ein Umdenken der aktuell Herrschenden hin zu mehr Menschlichkeit im Umgang mit Untergebenen immer dann vollzogen wurde, wenn die Steigerung der Wirtschaftlichkeit zu erkennen war. So war es im Fall des Verbots der Sklaverei, der Aufhebung der Leibeigenschaft, des Verbots der Kinderarbeit, des Gebots der Hygiene durch die städtische Kanalisation als auch des Arbeitsschutzes, um nur einige der neuzeitlichen Errungenschaften zu nennen.

Gary Hamel

Gary Hamel

Unsere Wirtschaft wird exponentiell komplexer

Gary Hamel führt in seinem knapp 15 minütigen Vortrag Reinventing the Technology of Human Accomplishment aus, warum es wieder an der Zeit für eine wichtige Änderung im Umgang mit der menschlichen Ressource ist. Durch das Internet hat sich aufgrund frei verfügbarer Informationen der ständige Wandel im Geschäftsleben exponentiell verstärkt. Die vor 100 Jahren aus der Taufe gehobenen Managementmethoden zielte darauf ab, die Ressource Mensch möglichst effizient einzusetzen. Waren es damals einfache Arbeiten, so ist inzwischen aufgrund der gleichzeitig exponentiell steigenden Komplexität der Wirtschaft fast jeder Mensch im Arbeitsprozess ein Experte auf seinem Gebiet.

Die Pyramide dreht sich – Experte vor Manager vor Kunde

Kein Manager sei mehr in der Lage alles zu wissen, was die einzelnen Experten seines Team sich an Können angeeignet haben. Damit wandelt sich nach Ansicht von Gary Hamel die Rolle des Managers. Er wird quasi zum Dienstleister Mehr von diesem Beitrag lesen

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