historische Beispiele für mehr Menschlichkeit zur Erhöhung von Produktivität …


Sklave: unwirtschaftlicher Mitarbeiter

Sklave: unwirtschaftlicher Mitarbeiter (Quelle: Wikipedia)

Wenn man sich so den Lauf der Aufklärung bis heute anschaut, so haben sich viele positive Dinge für uns Menschen ergeben. Auf den ersten Blick sieht es danach aus, dass wir aus humanistischen Gründen handeln. Auf den zweiten Blick ist auch immer der wirtschaftliche Nutzen als Beweggrund erkennbar.

Schauen wir uns als erstes Beispiel die Abschaffung der Sklavenhaltung an. Der Sklave galt als von Natur aus faul. Laut Aristoteles war er nur ein Werkzeug, wenn auch ein Gehorsamvorauseilender und damit besser als ein toter Gegenstand. Der Erste, der neben humanistischen Gründen zur Abschaffung der Sklavenhaltung auch den wirtschaftlichen und damit zündenden Aspekt anführte, war Adam Smith. in seinem 1776 erschienenen Buch Der Wohlstand der Nationen (Eine Lese-Einführung). In Wikipedia ist zu lesen:

„Smith argumentierte sowohl aus moralischen Gründen, sowie aus Gründen der wirtschaftlichen Effizienz für die Abschaffung der Sklaverei. Die Erfahrung zu allen Zeiten und in allen Völkern beweist, wie ich glaube, dass die Arbeit eines Sklaven am Ende die teuerste ist…. Nur sehr profitträchtige Pflanzungen wie Tabak oder Zucker können, so Smith, die hohen Kosten der Sklavenhaltung (noch) tragen. Der Grund, weshalb die Arbeit von Sklaven, der von freien Männern zuweilen vorgezogen wird, ist, der Stolz, der den Menschen herrschsüchtig macht und dazu führt, dass ihn nichts mehr kränkt, als sich herablassen zu müssen, um Untergebene zu überzeugen. (engl. orig: The pride of man makes him love to domineer, and nothing mortifies him so much as to be obliged to condescend to persuade his inferiors. Wohlstand der Nationen, drittes Buch, Kap. 2)“

Schauen wir uns dann noch weitere humane Errungenschaften und den Nutzen für die Wirtschaft an: Mehr von diesem Beitrag lesen

Same procedure as last year, Miss Sophie?


Noch wenige Stunden und dann beginnt wieder die Zeit des „Dinner for One“ und das Jahr 2012 neigt sich dem Ende zu – und Miss Sophie feiert nun schon im 49. Jahr ihren 90. Geburtstag.
Rechnet man etwas zurück, so stellt man fest, dass Miss Sophie eine Zeitgenossin der letzten großen Erfindungen im Management war. In dem Jahr, in dem Frederick Winslow Taylor sein „Scientific Management“ veröffentlichte, feierte sie gerade ihren 38. Geburtstag. Und anders als Miss Sophie scheinen die damals beschriebenen Managementstrukturen kaum in die Jahre gekommen zu sein. Das Grundverständnis, daß die Trennung von strategischem Denken und Handeln, daß Hierarchien, der Entzug von Gesamtverantwortung, Intransparenz, Kontrolle und restriktive Planung notwendig sind, um optimale Ergebnisse aus der Ressource Mensch herauszuholen, wurde damals erstmalig strukturiert dargestellt.

Heute, über 100 Jahre später mutet dieses geliebte „Same procedure as year?“ in diesem Bezug immer merkwürdiger an.
Anders als May Warden braucht Management heute/jetzt/sofort ein Neu-Denken, einen Entwicklungsschub. Die aktuell brennenden Themen, der demographische Wandel, der Fachkräftemangel, die rasend schnellen technologischen Entwicklungen und das neue Selbstbewusstsein dieser alles entscheidenden wichtigsten Komponente in Unternehmen – dem Menschen in Form von Mitarbeitern, Kunden, Partnern und Investoren – können anders kaum überwunden werden ohne dass Unternehmen massiv Schaden nehmen.Ich möchte auch zum Jahreswechsel 2013 nicht auf Freddie Fintons beinahe Sturz über den Tigerkopf nicht verzichten. Ich habe jedoch fünf Wünsche, die vielleicht das Zeug haben dieses „andere“ „same procedure…“ zu verändern. Und wer weiss, vielleicht nehmen einige von Ihnen diese als realisierbare gute Vorsätze mit ins neue Jahr:

Ich wünsche mir, daß Mehr von diesem Beitrag lesen

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