Open(ing) Space für Nichtwissen – Teil 2


„Opening Space für die Frage: Vorbereitung des Wissensfeldes

Credit: NASA/GSFC/Debbie McCallum

Credit: NASA/GSFC/Debbie McCallum

In den letzten 20 Jahren nahm ich an dem großartigen, natürlichen Experiment mit Open Space Technologie teil. Es kann, wie ich glaube, einiges nutzbringendes Licht auf das Thema der „Vorbereitung und Erhaltung des Wissensfeldes“ werfen.

Open Space Technologie ist eine ausgesprochen simple Methode, die es kleinen und großen Gruppen ermöglicht, mit komplexen und konflikthaften Themen in überraschend kurzer Zeit konstruktiv umzugehen. Während des Ablaufs wird unweigerlich klar, dass neues Wissen über und neue Herangehensweisen an alte und neue Probleme entwickelt werden – in Ergänzung zu vielfältigen anderen positiven Ergebnissen. Aber es ist die Wissenserzeugung, die Open Space für diese Diskussion relevant macht.

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Der Schwarze Schwan. Konsequenzen aus der Krise.


Liebe Leserin, lieber Leser!

Taleb 2010 - Der schwarze Schwan_kleinHeute habe ich meine neue Buchrezension veröffentlicht. Diesmal empfehle ich: „Der Schwarze Schwan. Konsequenzen aus der Krise“ von Nassim Nicholas Taleb. Es ist das leicht verdauliche Folgebändchen zu Talebs gleichnamigen Weltbestseller. Taleb fokussiert in diesem Buch auf praktische Anwendungsmöglichkeiten seiner theoretischen Erkenntnisse.

Es ist ein Buch vor allem für Unternehmer, Geschäftsführer, CEOs, CFOs und Politiker, die einen erfolgreicheren Umgang mit der Zukunft anstreben. Soviel kann ich schon hier verraten.

Herzliche Grüße

Andreas

Open(ing) Space für Nichtwissen – Intro & Teil 1


Liebe Leserinnen und Leser, liebe WirtschaftsDemokratInnen!

HO

Harrison Owen, Erfinder und Entwickler der Großgruppenmethode „Open Space“

Vor mittlerweile 5 Jahren veröffentlichte ich meinen Herausgeberband „Management von Nichtwissen in Unternehmen„. In dem Buch finden sich neben grundlegenden Artikeln zu Fragen und Herausforderungen des Umgangs mit zunehmender Unsicherheit durch Nichtwissen, Interviews mit Unternehmern wie Götz Werner auch Methodenartikel. Und zwar nicht  als die 27. Beschreibung einer schon lange bekannten Methode, sondern durch die Brille „Nichtwissen“ betrachtet. Dabei stellt sich heraus, dass eben jenes Nichtwissen, das viele automatisch mit Ohnmacht und Inkompetenz gleichsetzen, gerade den wertvollen Kern verschiedener (Groß-)Gruppenmethoden ausmacht. So wird Nichtwissen vom Problem zur Ressource!

Mir gelang es damals, Harrison Owen für mein Buch zu gewinnen. Er, der Erfinder und Grand Seigneur des Open Space, war schnell im Boot und hat einen schönen Artikel über seine Methode geschrieben. In den nächsten Tagen werden wir hier auf den Seiten der Initiative Wirtschaftsdemokratie unter der Rubrik „Methoden“ seinen Artikel in leicht verdaulichen Portionen wiedergeben – werktags täglich frisch.

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