Warum eine Bedürfnisorientierte Unternehmenskultur smart ist


Ardalan Alexander Ibrahim von der Initiative qualitative Marktwirtschaft hat mir einen neuen Artikel zur Veröffentlichung hier zur Verfügung gestellt:

Warum eine Bedürfnisorientierte Unternehmenskultur smart ist

Wenn ich hier von „Bedürfnisorientierter Unternehmenskultur“ spreche, ist damit nicht nur gemeint, dass im Unternehmen sehr offen und direkt über menschliche Bedürfnisse gesprochen werden kann. – Allein das wäre schon viel, denn genau das ist in vielen Unternehmen derzeit noch nicht möglich.

Eine „Bedürfnisorientierte Unternehmenskultur“ geht darüber sogar noch hinaus und bedeutet, dass sich ein Großteil der internen Kommunikation im Unternehmen um menschliche Bedürfnisse dreht. Nicht nur Bedürfnisse der Kunden. Sondern in erster Linie Bedürfnisse der Mitunternehmer, und – nachgelagert – auch der Kunden, der Investoren, der Zulieferer und anderer Stakeholder. „Bedürfnisorientierte Unternehmenskultur“ bedeutet, dass mit dem direkten Blick auf die Bedürfnisse beteiligter Menschen Business gemacht wird. Und sich dieser Blick nie lange von Bedürfnissen abwendet. Es bedeutet auch, dass die Beteiligten davon überzeugt sind, dass Mehr und Anderes nicht nötig ist, um gemeinsam dauerhaft erfolgreich Business zu machen.

Bedürfnisse im unternehmerischen Kontext verdrängen: Ein nachvollziehbarer Wunsch

Es gibt einen weit verbreiteten Irrtum über menschliche Bedürfnisse, der eine solche Bedürfnisorientierung in Unternehmen blockiert. Diesen Irrtum gibt es in vielen Versionen und Varianten, auf den Punkt gebracht lautet er aber wie folgt: „Menschliche Bedürfnisse sind unersättlich.“

Dieser Irrtum enthält einen wahren Kern, auf den ich Mehr von diesem Beitrag lesen

Auf dem Weg zu paradiesischen Arbeitsbedingungen?


Der Grundgedanke muss sein, erwachsene Mitarbeiter nicht wie Kinder zu behandeln!

Bundesarchiv B 145 Bild-F038809-0007, Wolfsburg, VW Autowerk, Werksausgang
Aus der amerikanischen Corporate Culture kommend, interessiere ich mich immer für die transzendenten Ziele und Werte von Unternehmen. Solche übergreifenden Prinzipien scheinen in deutschen Unternehmen zu oft zu fehlen. Als Deutsche empfinden wir so etwas als typisch amerikanisch und vielleicht erinnert es uns sogar an religiöses Sendungsbewusstsein. In Wirklichkeit kommt hier aber der amerikanische Pragmatismus durch. Wie soll mein Team etwas erreichen können, das ich selbst nicht einmal klar formuliert und für alle niedergeschrieben habe? Außerdem: Was ist falsch daran, mehr zu wollen, als nur schnöden Profit? Im folgenden die 10 Prinzipien und Werte der brasiliansichen Firma Semco:

  1. Wir sind eine verlässliche Firma
  2. Ehrlichkeit und Transparenz wiegen mehr als alle kurzfristigen Interessen
  3. Wir finden eine Balance zwischen Mehr von diesem Beitrag lesen

[DE] Social Media und neue Generation von Mitarbeitern lassen Manager umdenken – karriere.de


IBM-Manager Alexander Broj, der selbst den klassischen Weg zum Chef eines Beratungsbereichs zurückgelegt hat, sagt: “Der Manager von morgen muss sich als informeller Leader beweisen. Er muss es schaffen, in seinen wechselnden Teams eine Atmosphäre zu verbreiten, die Erfolg ermöglicht.”

in: [DE] Social Media und neue Generation von Mitarbeitern lassen Manager umdenken – karriere.de.

 

Ist eine Transformation unserer Managementmethoden durch das Web zwingend notwendig geworden?


Wandel aufgrund erhöhter Wirtschaftlichkeit

Fakt ist, dass ein Umdenken der aktuell Herrschenden hin zu mehr Menschlichkeit im Umgang mit Untergebenen immer dann vollzogen wurde, wenn die Steigerung der Wirtschaftlichkeit zu erkennen war. So war es im Fall des Verbots der Sklaverei, der Aufhebung der Leibeigenschaft, des Verbots der Kinderarbeit, des Gebots der Hygiene durch die städtische Kanalisation als auch des Arbeitsschutzes, um nur einige der neuzeitlichen Errungenschaften zu nennen.

Gary Hamel

Gary Hamel

Unsere Wirtschaft wird exponentiell komplexer

Gary Hamel führt in seinem knapp 15 minütigen Vortrag Reinventing the Technology of Human Accomplishment aus, warum es wieder an der Zeit für eine wichtige Änderung im Umgang mit der menschlichen Ressource ist. Durch das Internet hat sich aufgrund frei verfügbarer Informationen der ständige Wandel im Geschäftsleben exponentiell verstärkt. Die vor 100 Jahren aus der Taufe gehobenen Managementmethoden zielte darauf ab, die Ressource Mensch möglichst effizient einzusetzen. Waren es damals einfache Arbeiten, so ist inzwischen aufgrund der gleichzeitig exponentiell steigenden Komplexität der Wirtschaft fast jeder Mensch im Arbeitsprozess ein Experte auf seinem Gebiet.

Die Pyramide dreht sich – Experte vor Manager vor Kunde

Kein Manager sei mehr in der Lage alles zu wissen, was die einzelnen Experten seines Team sich an Können angeeignet haben. Damit wandelt sich nach Ansicht von Gary Hamel die Rolle des Managers. Er wird quasi zum Dienstleister Mehr von diesem Beitrag lesen

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